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4:4 gegen Königsborner SV 

Spektakuläres Nachholspiel in Frömern. Das leidlicherweise auf Kunstrasen unter Flutlicht in Frömern nachzuholende Spiel, ein Vorteil für den Woche für Woche darauf trainierenden Gegner,  endete Remis. Nach 15 Minuten 0:3 hinten liegend schaffte man den Ausgleich. Rannte dem erneutem Rückstand hinterher und konnte noch zum 4:4 wenigstens einen Punkt kassieren.

 

 Nach 19 Minuten 0:3

Bausenhagen die aktivere Mannschaft von Anfang an, spielerisch nicht brillant aber besser als der Gegner. Der 1. Konter vom KSV, die linke Seite des SVB wurde locker ausgehebelt und es stand 0:1. Minuten später, wieder ein langer Ball über die linke Seite  , stark abseitsverdächtig, aber das der Schiri ohne Assistenten hier es nicht leicht hat wissen wir alle, es stand 0:2. Um noch einen drauf zu setzen. Gegen desorientierten SVB ein langer Ball, mit Sonntagsschuss in den Knick aus der Distanz, schon  stand es 0:3. Viel gab der Beobachter nicht mehr auf den SVB. Zumal man selbst Chancen vergab.

 Gruda erzielt 1:3

Bausenhagen hatte weiterhin mehr vom Spiel. Bei jedem der wenigen Konter des KSV musste man aber Angst haben. Dazu spielte der KSV sehr körperlich, der SVB verstand es erst gegen Ende der 1. Hälfte dagegen zu halten. Eine frühere gelbe Karte hätte der Partie sicherlich gut getan. In der 26. Minute erzielte Gruda mit Nachschuss das 1:3. Schöne Kombination, im Nachschuss dann der 1. Treffer des SVB. 

Schoof mit Doppelpack

Kurz nach der Pause erzielte Schoof den Anschlusstreffer (48.). Bausenhagen nun immer dominanter. Einen weiteren Distanzschuss von Schoof lies der unsichere Keeper zum 3:3 „durchflutschen“. Mit viel Moral hatte man die Begegnung gedreht. Bausenhagen nun noch überlegener. Der quirlige Neithart mischte das Mittelfeld des KSV auf, ohne Enderfolg brachte er seine Mitspieler in Position. In diese Drangperiode platzte aus dem Nichts , mal wieder nach einem Konter (65.), das 3:4. Mal wieder ein langer Ball und zu weit aufgerückt war es passiert.

 Kliem zum 4:4

Zwischenzeitlich , gegen einen noch mehr stürmenden SVB gelb-rot für Königsborn. In Unterzahl die noch defensiver, dennoch jederzeit gefährlich mit ihrer schnellen Spitze. In der 84. Minute dann der Ausgleich. Im Nachschuss konnte Kliem den Ausgleich erzielen, letztendlich damit den Punkt sichern. Königsborn noch mit einer Chance die Wiggers zunichte machte. Man muss auf Grund des Spielverlaufes mit dem Punkt zufrieden sein, bei kontrollierterem Spiel wäre ein Sieg möglich und verdient gewesen, so muss man sich an die eigene Nase fassen.

Fazit: Die Vorwärtsbewegung stimmte, die Moral erstklassig. Das hinten man weder eingespielt ist und Stammkräfte fehlen sieht man anhand der Gegentore, ohne diese allein der Abwehr ankreiden zu wollen. Trainer Raffenberg nach dem Spiel froh über den Punkt, wies aber nach eigener Aussage darauf hin  das man in der Winterpause noch viel an Laufwegen und Stellungsspiel feilen muss. Das Team ist in Teilen jung, durch die vielen Ausfälle kaum eingespielt, da wird viel taktisch geübt werden müssen. Die Winterpause kommt jetzt recht. Etliche Spieler werden sich regenerieren und im Frühjahr wieder auflaufen, der Trainer dann auch wieder die schöne Qual der Wahl haben. 

SVB: Wiggers, Görler, Schoof, Hendriks, Kliem, Hoffmann, Neithart, Meng, Erdmann, Gruda, Sonnenberg, Schulte, Redeker, Guth, Peters

 Trainer- und Betreuerteam: Raffenberg, Neuhaus, Horenkamp