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Angefressene Bausenhagener verlieren beim Spitzenreiter 

So enttäuschte Gesichter, so einen wütenden Trainer Neuhaus hat der Autor noch nicht beim SVB gesehen. Trotz guter Leistung, hatte der SVB bei so einem Spielverlauf nie eine reelle Chance. 0:2 zur Halbzeit nach nicht nur aus Bausenhagener Sicht, klaren Abseitspositionen heraus. Dann zwei zweifelhafte Elfmeter in der Schlußphase nach Zweikämpfen, da kann die Leistung noch so gut sein, man verliert.

Bausenhagen offensiv eingestellt

Die Spielweise der Borker war dem SVB nicht unbekannt. Lange Bälle, dann auf den Scorer Grodowski , so gewinnt der PSV seine Spiele. Hinten anfällig, aber gut genug immer ein Tor mehr zu schießen als der Gegner wie die vergangenen Begegnungen der Saison zeigten. Man steht zu Recht oben. Bausenhagen stand bewusst hoch, die Taktik klar, bei langen Bällen läuft der Gegner schnell ins Abseits. Nach nur 2 Minuten blieb der Pfiff aber aus, zumindest der Autor auf Höhe der letzten Linie des SVB, hatte ein ganz klares Abseits gesehen, schon stand es 0:1.Beide Mannschaften hatten ähnlich hohe Spielanteile. Bausenhagen versuchte es über Kombinationen, bei Bork die bekannte Spielart lang. Die Borker spielten von Anfang an provokant nicklig, man versuchte dagegen zu halten. Eine gelbe Karte in der Frühphase hätte dem Spiel sicherlich eher etwas mehr Ruhe gebracht.  Das jede gleichartige Aktion der Bausenhagener von wütenden Protesten auch der Zuschauer begleitet wurde, normal. In der 16. Minute stellte Raffenberg den Gegner ins Abseits (Ansicht des Autors) , wiederum blieb der Pfiff aus. Nun kann passieren. Aber so ein 0:2 ist schon bitter. Der SVB kam besser ins Spiel. Nach dem der Abseitspfiff bei einem SVB – Angriff auch einmal ausblieb, scheiterte Sonnenberg am gegnerischem Keeper.

Bausenhagen kommt gut aus der Kabine

Nach der Pause versuchte Bausenhagen das Spiel zu drehen. Beide Teams schenkten sich nichts. Wie gesagt insgesamt häuften sich nun die Nickligkeiten auf beiden Seiten, die Bausenhagener hatten zusätzlich noch das Publikum gegen sich. Man erhöhte den Druck. PSV Bork begann zu schwimmen, der excellente Keeper hielt famos. Bausenhagen in den letzten 10 Minuten auf alles oder nichts spielend kassierte nun natürlich offen stehend den einen oder anderen Konter. Wiggers hielt gut, es hätte auch schnell der dritte Treffer für Bork fallen können. Warum dann bei einem normalem Zweikampf im 16er, der Ball wurde geklärt es Elfer gab? Man weis es nicht! Auch hier sah der Autor es anders. Wiggers hielt aber gewohnt stark. 

Chille erzielt Anschluß

Die immensen Bemühungen wurden in der 89. Minute dann endlich belohnt. Chille erzielte mit schönem Distanzschuß den Anschluß, sehr spät. Nun ging der SVB aufs Ganze, wollte auch den mit Sicherheit verdienten Punkt. Nach Konter Bork und normalem Zweikampf im Strafraum, Hendriks zog ganz bewusst zurück aber  Grodowski hob mit Schrei (es wurde viel geschrien) zum Flug ab, wollte offenbar sein Torkonto noch erhöhen (Ansicht des Autors). Gelang ihm dann auch mit dem verwandeltem Elfer zum Entsetzen der Bausenhagener. Der Schiri pfiff ab.

Fazit: Eine Niederlage mit bitterem Beigeschmack. Mindestens ein Unentschieden hätte der SVB verdient gehabt. War aber auf Grund der Umstände in Bork unmöglich im Nachhinein. Selten hat der Autor einen so zornigen Trainer Neuhaus gesehen, der sonst in der Niederlage immer die Ruhe bewahrt. Man fühlte sich irgendwie betrogen. 

SV B: Wiggers, Löcken, Raffenberg, Hendriks, Neithart, Meng, Hoffmann, Pfahl, Sonnenberg, Horenkamp, Wegener, Chille, Struck, Guth

Trainerteam: Raffenberg, Neuhaus, Vom Lehn